Bin ich mit fünf Mitarbeitern nicht viel zu klein dafür?
Eher umgekehrt. Große Unternehmen haben eigene IT-Abteilungen, Notfallpläne und Rücklagen. Ein kleiner Betrieb hat das alles nicht und wird von automatisierten Angriffen genauso getroffen, weil die nicht aussuchen. Der Unterschied liegt nur darin, wer den Schaden am Ende aus eigener Tasche trägt.
Meine IT-Firma kümmert sich doch darum.
Eine gute IT-Betreuung senkt die Wahrscheinlichkeit erheblich. Sie ersetzt aber keine Versicherung. Ihre IT-Firma stellt Systeme wieder her. Sie zahlt Ihnen nicht den Umsatz, der Ihnen während des Stillstands entgeht, sie übernimmt keine Ansprüche Ihrer Kunden und sie trägt kein Bußgeld. Das eine ergänzt das andere.
Muss mein Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllen?
Datensicherung: mindestens wöchentlich vollständig, dreißig Tage aufbewahrt, und so abgelegt, dass ein Angreifer sie nicht mitverschlüsseln kann. Ein gewöhnliches Netzlaufwerk genügt dafür meist nicht.
Sicherheitsupdates: innerhalb von dreißig Tagen eingespielt, bei kritischen Lücken schneller. Keine Systeme im Einsatz, für die es keine Updates mehr gibt.
Zwei-Faktor-Anmeldung beim Zugriff von außen, bei Cloud-Diensten und beim Zugang zur Datensicherung. Wer Microsoft 365 nutzt, hat das meist ohnehin.
Das klingt nach mehr, als es ist. Die meisten Betriebe erfüllen bereits das Meiste davon, ohne es zu wissen. Wo etwas fehlt, sage ich Ihnen, was konkret zu tun wäre.
Was passiert im Schadensfall konkret?
Sie erreichen eine Krisenhotline, und zwar schon im Verdachtsfall, bevor überhaupt feststeht, ob etwas passiert ist. Von dort kommen IT-Forensiker, bei Bedarf Datenschutzanwälte und Krisenberater. Übernommen werden Wiederherstellung von Daten und Systemen, die Benachrichtigung Betroffener, Ansprüche Dritter und, sofern mitversichert, Ihr Ertragsausfall.
Die Soforthilfe ist im Ernstfall oft wertvoller als die Erstattung, weil sie in den ersten Stunden greift. Genau dann, wenn im Betrieb niemand weiß, was zu tun ist.
Was kostet mich das Gespräch?
Nichts. Vergütet werde ich von der Versicherungsgesellschaft, wenn ein Vertrag zustande kommt. Kommt keiner zustande, entstehen Ihnen ebenfalls keine Kosten.
Wie lange dauert das Ganze?
Rund 30 Minuten, per Videokonferenz und ohne Anfahrt. Wenn Sie Ihre bestehenden Policen und eine grobe Vorstellung Ihres Monatsumsatzes bereithalten, reicht das meist aus.