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Cyberversicherung für Betriebe

Zwei von drei Betrieben wurden angegriffen. Wer zahlt, wenn es Sie trifft?

Nach einem Angriff steht Ihr Betrieb tagelang. Keine Ihrer üblichen Policen kommt dafür auf.

Kostenfrei und unverbindlich. Rund 30 Minuten, digital per Videokonferenz.

Zwei von drei kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben binnen zwölf Monaten einen Angriff bemerkt. Cyber Readiness Report 2025.

Die Lage

Es trifft längst nicht mehr nur die Großen.

Kleine Betriebe werden selten gezielt angegriffen. Sie geraten in automatisierte Kampagnen, die alles abklappern, was erreichbar ist. Wer dabei erwischt wird, entscheidet keine Person, sondern ein Programm.

67 %

der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben binnen zwölf Monaten einen Angriff festgestellt

33 %

wurden nicht einmal getroffen, sondern mehr als zehnmal

60 %

sind gar nicht oder nicht ausreichend gegen diese Risiken abgesichert

Quelle: Hiscox Cyber Readiness Report 2025, Befragung deutscher Unternehmen

Was tatsächlich passiert

Vier Fälle, die in Betrieben Ihrer Größe regelmäßig vorkommen.

Alles verschlüsselt

Montagmorgen lässt sich keine Datei mehr öffnen. Aufträge, Kalkulationen, Kundenstammdaten sind gesperrt, dazu kommt eine Lösegeldforderung. Häufig ist die Datensicherung mitbetroffen, weil sie am selben Netz hängt.

Ihr Betrieb steht, bis alles neu aufgebaut ist.

Die Rechnung war echt, das Konto nicht

Ihre Buchhaltung bekommt eine Rechnung von einem echten Lieferanten. Richtiger Betrag, richtige Vorgangsnummer, nur die Bankverbindung wurde geändert. Möglich wird das, weil jemand den Mailverkehr mitliest.

Versichert ist dieser Fall, weil ein Angreifer tatsächlich in den Systemen war. Bei einer reinen Täuschung ohne technischen Zugriff, etwa einem Anruf im Namen der Geschäftsführung, greift die Deckung nicht.

Überwiesen ist überwiesen. Die Bank holt nichts zurück.

Fremde Daten, Ihre Haftung

Auf Ihren Rechnern liegen Daten Ihrer Mandanten, Patienten oder Kunden. Fließen die ab, beginnen Meldefristen im Bereich von Stunden.

Dazu kommen Ansprüche der Betroffenen und mögliche Bußgelder. Die Aufsichtsbehörde fragt dann, welche Schutzmaßnahmen Sie getroffen hatten.

Sie haften für Daten, die Ihnen gar nicht gehören.

Der Weg führt über andere

Nicht Sie werden angegriffen, sondern Ihr Steuerberater, Ihr Warenwirtschaftsanbieter oder ein Dienstleister mit Zugang zu Ihren Systemen. Ihre Daten liegen mit im Paket.

Sie erfahren davon oft erst Tage später. Melden müssen trotzdem Sie, weil es Ihre Kunden sind.

Wer dann wofür haftet, klärt sich selten zu Ihren Gunsten.

Die Rechnung danach

Ein Cyberschaden ist nicht ein Posten. Es sind fünf gleichzeitig.

Das ist der Grund, warum es kleine Betriebe härter trifft als große. Jeder Posten für sich wäre zu verkraften. Sie kommen aber zusammen, und zwar sofort.

Wiederherstellung
470.000 €

IT-Forensik, Neuaufbau der Systeme, Rückholung der Daten. Meist im Notdienst und rund um die Uhr.

Betriebsunterbrechung
50.000 €

Der Umsatz fehlt, die Kosten laufen weiter. Löhne, Miete und Leasing warten nicht.

Krisenkommunikation
30.000 €

Im dokumentierten Fall eines angegriffenen Unternehmens allein für die Kommunikation nach außen.

Meldepflichten
je Datensatz

Jeder Betroffene muss informiert werden, die Frist läuft in Stunden. Bei 2.000 Mandanten ist das ein Projekt und kein Anruf.

Ansprüche Dritter
100 € je Datensatz

Versicherer rechnen mit rund 100 Euro je Datensatz sensibler Daten. Bei 2.000 Mandantenakten ergibt das ein Haftungsvolumen von 200.000 Euro.

Der Vertrauensschaden
offen

Auftraggeber, die künftig nach Ihrem Sicherheitskonzept fragen. Oder die nicht mehr fragen.

Ein dokumentierter Fall aus der Schadenpraxis, Logistikbetrieb nach Verschlüsselung: 520.000 €

Was die Cyberpolice leistet

Im Ernstfall zählt, wer innerhalb von Stunden neben Ihnen steht.

Eine Cyberpolice ist keine reine Kostenerstattung. Der wertvollste Teil greift sofort, wenn im Betrieb noch niemand weiß, was zu tun ist.

Soforthilfe, schon im Verdachtsfall

Sie erreichen eine Krisenhotline, bevor überhaupt feststeht, ob wirklich etwas passiert ist. Von dort kommen IT-Forensiker, bei Bedarf Datenschutzanwälte und Krisenberater. Diese ersten Stunden entscheiden darüber, wie groß der Schaden am Ende wird.

Ihr eigener Schaden

  • Wiederherstellung Ihrer Daten und Systeme
  • IT-Forensik und Ursachenermittlung
  • Benachrichtigung aller Betroffenen, auf Wunsch mit Callcenter
  • Krisenkommunikation nach außen
  • Rechtsberatung und Strafrechtsschutz
  • Sicherheitsanalyse im Anschluss

Ansprüche anderer an Sie

  • Schadenersatz Ihrer Kunden nach einer Datenpanne
  • Ansprüche, wenn Sie Schadsoftware weitergegeben haben
  • Forderungen der Kreditkartengesellschaften
  • Abwehr unberechtigter Forderungen auf Kosten des Versicherers

Ihr Ertragsausfall

  • Entgangener Gewinn, solange die Systeme stehen
  • Fortlaufende Kosten wie Löhne, Miete und Leasing
  • Mehrkosten für Übergangslösungen

Je nach Vertrag ein eigener Baustein. Ob er sich für Sie lohnt, hängt davon ab, wie lange Ihr Betrieb ohne Systeme durchhält.

Abgeflossenes Geld

  • Zahlungen, die nach einem Zugriff auf Ihre Systeme umgeleitet wurden
  • Vermögen, das ein Angreifer direkt entwendet hat

Bis 2,5 Millionen Euro Jahresumsatz meist bereits enthalten, darüber auf Wunsch. Zwei Voraussetzungen: Ihre Systeme müssen tatsächlich kompromittiert gewesen sein, und ab 10.000 Euro müssen Überweisungen von zwei Personen freigegeben werden. Wird jemand nur getäuscht, ohne dass ein Angreifer im System war, zahlt keine Cyberpolice.

Zur Abgrenzung: Ihre Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung leistet nach einem Sachschaden. Für Schäden durch Viren und Hackerangriffe ist sie ausdrücklich nicht gemacht. Dieser Ausschluss steht wörtlich in den Bedingungen. Genau diese Lücke schließt die Cyberpolice.

Was der Schutz kostet

Die meisten schätzen es um ein Vielfaches zu hoch.

Deshalb steht es hier offen. Ein Betrieb mit 250.000 Euro Jahresumsatz zahlt für eine Cyberpolice mit Betriebsunterbrechung rund 500 Euro im Jahr. Das ist weniger, als ein einziger Tag Stillstand ihn kostet.

Zehn Tage Stillstand 11.400 €

Allein an entgangenem Umsatz, ohne Wiederherstellung und ohne Folgekosten. Gerechnet auf 250.000 Euro Jahresumsatz.

Ein ganzes Jahr Schutz 500 €

Cyberpolice inklusive Betriebsunterbrechung, netto im Jahr.

Der Beitrag für ein ganzes Jahr entspricht etwa einem halben Tag Stillstand.

Beitragsbeispiele

Was andere Betriebe zahlen.

JahresumsatzVersicherungssummeBeitrag im Jahr
bis 150.000 €100.000 € 280 €mit Betriebsunterbrechung 400 €
bis 250.000 €250.000 € 355 €mit Betriebsunterbrechung 500 €
bis 1.000.000 €1.000.000 € 820 €mit Betriebsunterbrechung 1.055 €
bis 2.500.000 €2.000.000 € 1.435 €mit Betriebsunterbrechung 1.780 €

Das sind exemplarische Beiträge, keine Angebote. Was für Ihren Betrieb gilt, hängt an Branche, Umsatz, Datenbestand und Selbstbeteiligung.

Eine belastbare Zahl bekommen Sie erst, wenn jemand Ihre gesehen hat. Genau dafür ist das Gespräch da.

Häufige Fragen

Was Betriebe mich an dieser Stelle fragen.

Bin ich mit fünf Mitarbeitern nicht viel zu klein dafür?

Eher umgekehrt. Große Unternehmen haben eigene IT-Abteilungen, Notfallpläne und Rücklagen. Ein kleiner Betrieb hat das alles nicht und wird von automatisierten Angriffen genauso getroffen, weil die nicht aussuchen. Der Unterschied liegt nur darin, wer den Schaden am Ende aus eigener Tasche trägt.

Meine IT-Firma kümmert sich doch darum.

Eine gute IT-Betreuung senkt die Wahrscheinlichkeit erheblich. Sie ersetzt aber keine Versicherung. Ihre IT-Firma stellt Systeme wieder her. Sie zahlt Ihnen nicht den Umsatz, der Ihnen während des Stillstands entgeht, sie übernimmt keine Ansprüche Ihrer Kunden und sie trägt kein Bußgeld. Das eine ergänzt das andere.

Muss mein Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

Datensicherung: mindestens wöchentlich vollständig, dreißig Tage aufbewahrt, und so abgelegt, dass ein Angreifer sie nicht mitverschlüsseln kann. Ein gewöhnliches Netzlaufwerk genügt dafür meist nicht.

Sicherheitsupdates: innerhalb von dreißig Tagen eingespielt, bei kritischen Lücken schneller. Keine Systeme im Einsatz, für die es keine Updates mehr gibt.

Zwei-Faktor-Anmeldung beim Zugriff von außen, bei Cloud-Diensten und beim Zugang zur Datensicherung. Wer Microsoft 365 nutzt, hat das meist ohnehin.

Das klingt nach mehr, als es ist. Die meisten Betriebe erfüllen bereits das Meiste davon, ohne es zu wissen. Wo etwas fehlt, sage ich Ihnen, was konkret zu tun wäre.

Was passiert im Schadensfall konkret?

Sie erreichen eine Krisenhotline, und zwar schon im Verdachtsfall, bevor überhaupt feststeht, ob etwas passiert ist. Von dort kommen IT-Forensiker, bei Bedarf Datenschutzanwälte und Krisenberater. Übernommen werden Wiederherstellung von Daten und Systemen, die Benachrichtigung Betroffener, Ansprüche Dritter und, sofern mitversichert, Ihr Ertragsausfall.

Die Soforthilfe ist im Ernstfall oft wertvoller als die Erstattung, weil sie in den ersten Stunden greift. Genau dann, wenn im Betrieb niemand weiß, was zu tun ist.

Was kostet mich das Gespräch?

Nichts. Vergütet werde ich von der Versicherungsgesellschaft, wenn ein Vertrag zustande kommt. Kommt keiner zustande, entstehen Ihnen ebenfalls keine Kosten.

Wie lange dauert das Ganze?

Rund 30 Minuten, per Videokonferenz und ohne Anfahrt. Wenn Sie Ihre bestehenden Policen und eine grobe Vorstellung Ihres Monatsumsatzes bereithalten, reicht das meist aus.

Die Einschätzung

Eine Zahl für Ihren Betrieb.

Wir rechnen durch, was Sie ein Ausfall kosten würde, und stellen daneben, was der Schutz kostet. Danach entscheiden Sie.

  • Was Sie ein Tag Stillstand kostet
  • Wie lange die Wiederherstellung realistisch dauert
  • Wo Ihre vorhandenen Verträge aufhören
  • Was der Schutz für Ihre Größe kostet

Lohnt es sich für Sie nicht, sage ich Ihnen das. Auch dann haben Sie eine Zahl, die Sie vorher nicht hatten.

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Wer das prüft

Michael Beuthel

Michael Beuthel

Versicherungsvertreter mit Erlaubnis nach § 34d GewO, selbstständiger Vertriebspartner der Swiss Life Select Deutschland GmbH. Ansässig in Siegburg, tätig im Rhein-Sieg-Kreis, in Köln und Bonn, auf Wunsch bundesweit digital.

Ein Ansprechpartner für den ganzen Betrieb: neben der Cyber-Absicherung auch gewerbliche Sachversicherung, betriebliche Altersvorsorge und betriebliche Krankenversicherung. Wer mir einmal erklärt hat, wie sein Betrieb funktioniert, muss es nicht dreimal tun.