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Betriebliche Krankenversicherung

448 Ausfalltage im Jahr. Und niemand, der einspringt.

Jeder Beschäftigte war zuletzt im Schnitt 22,4 Tage krankgeschrieben. Bei zwanzig Mitarbeitern sind das zwei Vollzeitstellen, die dauerhaft fehlen. Ersatz gibt es auf dem Arbeitsmarkt nicht.

Eine betriebliche Krankenversicherung, kurz bKV, ist eine private Zusatzversicherung, die Sie als Arbeitgeber für Ihre Belegschaft abschließen und bezahlen. Ihre Mitarbeiter bekommen damit Leistungen, die die gesetzliche Kasse nicht übernimmt.

20Mitarbeiter
×
22,4Ausfalltage je Kopf
=
448Ausfalltage im Jahr

Das entspricht zwei Vollzeitstellen, die nie besetzt sind.

Durchschnittliche Arbeitsunfähigkeitstage je Beschäftigten 2023, seit 2021 um 29 Prozent gestiegen. Institut der deutschen Wirtschaft, 2025.

Was Ausfälle Sie kosten

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Die Lage

Die Ausfälle steigen. Der Arbeitsmarkt gibt nichts her.

Beides zusammen ist das eigentliche Problem. Ein einzelner Krankheitsfall wäre zu verkraften. Dass gleichzeitig niemand nachrückt, macht daraus eine Lücke, die bleibt.

22,4

Tage war jeder Beschäftigte 2023 im Schnitt krankgeschrieben

+29 %

mehr Ausfalltage als noch 2021, Tendenz weiter steigend

3 Mio.

Fachkräfte werden bis 2035 fehlen, schon heute sind 700.000 Stellen offen

Institut der deutschen Wirtschaft 2025, Statista 2024 und Prognose zur Fachkräfteentwicklung

Wo eine bKV ansetzt

Ausfälle entstehen nicht am Tag der Krankschreibung.

Sie entstehen vorher: wenn der Facharzttermin erst in vier Monaten frei ist, wenn die Vorsorge liegen bleibt, wenn aus Rückenschmerzen ein chronisches Leiden wird. Genau dort setzt eine betriebliche Krankenversicherung an.

Der Facharzttermin in Tagen statt Monaten

Ihre Mitarbeiter bekommen den frühestmöglichen Termin vermittelt. Was sonst ein Quartal wartet, wird zur Sache von Tagen.

Drei Monate Wartezeit sind drei Monate, in denen jemand halb einsatzfähig arbeitet oder gar nicht.

Der Arzt am Bildschirm, rund um die Uhr

Video-Sprechstunde und medizinische Hotline, Tag und Nacht erreichbar. Für vieles braucht es keinen Praxisbesuch und keinen freien Tag.

Zwei Praxisbesuche im Quartal sind ein Arbeitstag pro Kopf und Jahr.

Vorsorge, die tatsächlich stattfindet

Untersuchungen, Impfungen und Gesundheitskurse werden voll erstattet. Was nichts kostet, wird auch wahrgenommen.

Chronische Leiden verursachen die längsten Ausfälle. Ein großer Teil davon gilt als vermeidbar.

Hilfe, bevor es psychisch kippt

Telefonisches Coaching bei Belastungssituationen, ohne Antrag und ohne Wartezeit. Psychische Erkrankungen führen zu den längsten Ausfällen überhaupt.

Psychische Erkrankungen dauern im Schnitt am längsten. Wochen, nicht Tage.

Was Ihre Leute bekommen

Ein Budget, das jeder dort einsetzt, wo es bei ihm klemmt.

Sie legen einen Jahresbetrag fest. Aus diesem einen Topf können Ihre Mitarbeiter alles bezahlen, was in den folgenden sechs Bereichen anfällt, so wie sie es brauchen.

Sehen

Brillen und Kontaktlinsen, dazu Augenlaser-Behandlungen.

bis 75 und 100 Prozent

Zähne

Vorsorge, Behandlung und Zahnersatz. Der Bereich, der die meisten Kosten verursacht.

bis 100 Prozent

Vorbeugen

Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Gesundheitskurse.

100 Prozent

Arztbesuch

Ambulante ärztliche Behandlungen, auch bei Privatärzten.

100 Prozent

Heilen

Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Physiotherapie und alle gesetzlichen Zuzahlungen.

100 Prozent

Alternativ

Heilpraktiker, Osteopathie, Akupunktur und Chiropraktik.

100 Prozent

Und Sie selbst sind dabei

Als Inhaber oder Geschäftsführer können Sie den Schutz mitnutzen, auch wenn Sie privat versichert sind. Für viele ist genau das der praktische Reiz: Kleinere Rechnungen laufen über das Budget, statt die Selbstbeteiligung anzutasten oder die Beitragsrückerstattung zu gefährden.

Ob und wie das in Ihrem Fall geht, hängt an der Gestaltung des Vertrags. Das klären wir im Gespräch.

Und was darüber hinaus geht

Das Budget deckt die sechs Bereiche oben. Wer an einer Stelle mehr bieten will oder etwas absichern muss, das im Topf gar nicht vorkommt, ergänzt es in zwei weiteren Schritten.

  1. 1

    Das Budget

    Ein Betrag im Jahr für die sechs Bereiche. Aufgebraucht ist aufgebraucht.

  2. 2

    Sehen und Zähne regeln

    Die beiden teuersten Bereiche lassen sich einzeln stärken, im Budget oder mit eigenem Geld.

  3. 3

    Bausteine ergänzen

    Fünf eigene Tarife für Risiken, die ein Budget nicht tragen kann.

Schritt 2: Sehen und Zähne

Beide Bereiche können im Budget bleiben oder daraus herausgelöst werden. Bleiben sie drin, zehren sie am gemeinsamen Topf. Kommen sie heraus, bekommen sie eigenes Geld und das Budget bleibt für alles andere frei.

Sehhilfen
  • Im BudgetBrillen und Kontaktlinsen laufen über den gemeinsamen Topf. Der übliche Weg.
  • Voll im BudgetStatt eines Anteils wird die volle Rechnung erstattet, weiterhin aus dem gemeinsamen Topf.
  • Mit eigenem TopfSehhilfen bekommen ein zusätzliches Budget. Das Grundbudget bleibt unangetastet.
Zähne
  • Im BudgetVorsorge, Behandlung und Zahnersatz laufen über den gemeinsamen Topf.
  • Außerhalb des BudgetsEin eigener Zahntarif in drei Stufen, mit 70, 90 oder 100 Prozent Erstattung. Der Bereich mit den höchsten Einzelrechnungen belastet das Budget dann gar nicht mehr.

Schritt 3: Die fünf Bausteine

Eigenständige Tarife, jeder einzeln wählbar. Sie haben ihr eigenes Geld und werden nie vom Budget abgezogen.

Krankenhaus

Zweibettzimmer und Behandlung durch den Wahlarzt, bei jedem stationären Aufenthalt.

Krankenhaus bei Unfall

Dieselben Leistungen, begrenzt auf Unfälle. Der günstigere Einstieg.

Krankenhaustagegeld

Ein fester Betrag für jeden Tag im Krankenhaus, frei verwendbar.

Krankentagegeld

Schließt die Lücke, wenn das gesetzliche Krankengeld weit unter dem gewohnten Einkommen liegt.

Reise

Krankenschutz im Ausland samt Rücktransport, für Betriebe mit Leuten unterwegs.

Und die Familie kann mit

Ehepartner und Kinder können mitversichert werden. Beim Budget und bei der Zahnabsicherung ohne Gesundheitsfragen, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten nach dem Start dazukommen. Ohne Höchstalter, ob gesetzlich oder privat versichert.

Der Abschluss läuft digital über eine eigene Strecke, Ihre Mitarbeiter regeln das selbst. Wer die Beiträge für Angehörige trägt, legen Sie fest.

Was in der Praxis den Unterschied macht

Ab fünf Personen im Betrieb möglich.
Wird das Budget ein Jahr nicht gebraucht, verdoppelt es sich im Folgejahr.
Vier von fünf Belegen sind über die App in 48 Stunden erstattet.
Verbessert der Anbieter seine Leistungen, gelten sie automatisch mit.
Kein Höchstalter bei der Aufnahme, für gesetzlich wie privat Versicherte.
Auch für Betriebe mit Standorten im Ausland lösbar.

Beispielhafte Leistungen aus einem am Markt verfügbaren Tarif. Welcher Anbieter und welche Zusammenstellung zu Ihrem Betrieb passen, klären wir im Gespräch.

Was es bei Ihren Leuten auslöst

Eine Gehaltserhöhung ist nach zwei Monaten Normalität.

Ein Gesundheitsbudget fällt jedes Mal auf, wenn die Brille bezahlt wird oder der Zahnarzt nichts kostet. Das ist der Unterschied zwischen mehr Geld und einem Grund zu bleiben.

63%

der Beschäftigten würden es begrüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine bKV anbietet

45%

der 18- bis 29-Jährigen halten sie für wertvoller als eine Gehaltserhöhung

12%

der Unternehmen bieten bislang eine an. Wer dazugehört, hat ein Argument, das andere nicht haben

PKV-Verband, Befragung durch Civey 2023, sowie Statistik des PKV-Verbands 2024. Die Zahl der Arbeitgeber mit bKV ist zuletzt binnen eines Jahres um 44 Prozent gestiegen.

Was es kostet

Ab rund 14 Euro je Mitarbeiter und Monat.

Sie legen die Budgethöhe fest, der Beitrag richtet sich danach. Möglich ist das bereits ab fünf Mitarbeitern.

Jahresbudget je Mitarbeiter Ihr Beitrag im Monat Im Jahr je Mitarbeiter
300 € 13,90 € 167 €
600 € 22,90 € 275 €
900 € 32,90 € 395 €
1.200 € 41,90 € 503 €
1.500 € 49,90 € 599 €

Beispielwerte aus einem konkreten Tarif, kein Angebot. Was für Ihren Betrieb gilt, hängt von Belegschaft, Alter und gewähltem Umfang ab.

Der steuerliche Hebel

Bis 50 Euro im Monat bleibt alles beim Mitarbeiter.

Bis zu dieser Grenze gilt der Beitrag als Sachbezug: steuerfrei, sozialabgabenfrei, ohne Abzug. Für Sie ist er zugleich Betriebsausgabe. Das klingt nach Kleingedrucktem, macht aber den entscheidenden Unterschied. Denn dasselbe über das Gehalt zu erreichen, kostet Sie ein Vielfaches.

Über das Gehalt
2.140 €

kostet Sie das im Jahr

  • Damit beim Mitarbeiter ankommen1.200 €
  • +Steuern und Sozialabgaben, sein Anteil560 €

=muss der Bruttolohn steigen um1.760 €

  • +Sozialabgaben, Ihr Anteil als Arbeitgeber380 €

Ihre Kosten2.140 €

gegen
Als Gesundheitsbudget
503 €

kostet Sie das im Jahr

  • Damit beim Mitarbeiter ankommen1.200 € als Budget, das er für Gesundheit ausgeben kann
  • kostet der Beitrag im Jahr503 € 41,90 € im Monat, weniger als das Budget, weil nicht jeder jedes Jahr alles braucht
  • +Steuern und Abgaben darauf0 € bis 50 € im Monat gilt der Beitrag als Sachbezug: steuerfrei für ihn, abgabenfrei für Sie

Ihre Kosten503 €

Beim Mitarbeiter kommen in beiden Fällen 1.200 Euro an. Über das Gehalt zahlen Sie 2.140 Euro dafür, als Budget 503 Euro.

1.637 € weniger

Warum der Beitrag niedriger ist als das Budget: Weil es eine Versicherung ist und keine Auszahlung. Der Beitrag ist für die ganze Belegschaft kalkuliert. In einem Jahr braucht der eine seine 1.200 Euro voll, der andere gar nichts. Jeder einzelne hat trotzdem den vollen Betrag zur Verfügung, wenn er ihn braucht.

Beispielrechnung bei 3.000 Euro Monatsgehalt, Steuerklasse 1, ledig, keine Kinder, Werte gerundet. Bei zwanzig Mitarbeitern summiert sich der Unterschied auf über 32.000 Euro im Jahr. Die steuerliche Behandlung sollte im Einzelfall mit Ihrer Steuerberatung abgestimmt werden.

Häufige Fragen

Was Betriebe mich an dieser Stelle fragen.

Ab wie vielen Mitarbeitern lohnt sich das?

Möglich ist es ab fünf. Sinnvoll wird es dort, wo der Ausfall einer Person spürbar wehtut, und das ist in kleinen Betrieben eher der Fall als in großen. Bei fünf Leuten und einem Budget von 600 Euro liegen Sie bei rund 1.375 Euro im Jahr für den gesamten Betrieb.

Muss ich das wirklich allen geben?

Nein, aber die Gruppe muss sachlich abgrenzbar sein, etwa nach Betriebszugehörigkeit oder Tätigkeitsbereich. Willkürliche Auswahl wäre weder arbeitsrechtlich noch steuerlich haltbar.

In der Praxis empfehle ich, alle einzubeziehen. Eine Leistung, die manche bekommen und andere nicht, wirkt im Betrieb schnell gegen Sie.

Was ist mit Mitarbeitern, die schon krank sind?

Die sind dabei. Es gibt keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeiten. Genau darin liegt der Wert für Ihre Belegschaft, denn privat bekämen viele diesen Schutz gar nicht oder nur mit Aufschlägen.

Was passiert, wenn jemand geht?

Für Sie endet der Beitrag. Der Mitarbeiter kann den Schutz meist privat weiterführen, dann auf eigene Kosten. Sie zahlen nur für Menschen, die auch für Sie arbeiten.

Wie viel Verwaltungsaufwand kommt auf mich zu?

Wenig. Sie melden Ein- und Austritte über ein Onlineportal, das war es. Im Leistungsfall rechnet der Mitarbeiter direkt mit dem Versicherer ab, Sie erfahren davon nichts und müssen nichts prüfen.

Ein Punkt braucht allerdings Sorgfalt: Für die steuerfreie Behandlung als Sachbezug ist eine schriftliche Versorgungsordnung erforderlich. Vorlagen dafür gibt es nicht, sie muss zu Ihrem Betrieb passen und gehört in die Hand eines darauf spezialisierten Fachanwalts. Ich sage Ihnen, worauf es dabei ankommt, und begleite Sie durch den Prozess.

Wie werden Sie eigentlich bezahlt?

Für das Gespräch stelle ich Ihnen nichts in Rechnung. Kommt ein Vertrag zustande, erhalte ich meine Vergütung von der Versicherungsgesellschaft.

Die Einschätzung

Eine Zahl für Ihren Betrieb.

Wir rechnen durch, was Ausfälle Sie tatsächlich kosten, und stellen daneben, was ein Gesundheitsbudget für Ihre Belegschaft kostet. Danach entscheiden Sie.

  • Was ein Ausfalltag in Ihrem Betrieb kostet
  • Welche Budgethöhe zu Ihrer Belegschaft passt
  • Was der Beitrag für Ihre Mitarbeiterzahl bedeutet
  • Wie die steuerfreie Umsetzung konkret aussieht

Lohnt es sich für Sie nicht, sage ich Ihnen das. Auch dann haben Sie eine Zahl, die Sie vorher nicht hatten.

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Wer das rechnet

Michael Beuthel

Michael Beuthel

Versicherungsvertreter mit Erlaubnis nach § 34d GewO, selbstständiger Vertriebspartner der Swiss Life Select Deutschland GmbH. Ansässig in Siegburg, tätig im Rhein-Sieg-Kreis, in Köln und Bonn, auf Wunsch bundesweit digital.

Ein Ansprechpartner für den ganzen Betrieb: neben der betrieblichen Krankenversicherung auch Altersvorsorge, Cyber-Absicherung und gewerbliche Sachversicherung. Wer mir einmal erklärt hat, wie sein Betrieb funktioniert, muss es nicht dreimal tun.